Allgemeine Information über L-Ornithin
auch im Zusammenhang mit L-Arginin


L-Ornithin findet sich in einigen Fischeiweißen, ansonsten tritt es nur in freier Form auf.

L-Ornithin ist in Proteinen normalerweise nicht enthalten.

L-Ornithin steigert die Produktion und Ausschüttung von Wachstumshormon und bewirkt damit Muskelaufbau und Fettabbau.

L-Ornithin wird zusammen mit L-Arginin, DL-Phenylalanin und anderen Substanzen für das Wachstumshormon (HGH) der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) benötigt.

L-Ornithin kann dauerhaft eingenommen werden, ohne schädlich zu sein oder abhängig zu machen.

Klinische Studien haben gezeigt, dass L-Ornithin eine der wirksamsten Substanzen ist, um die Produktion und Freisetzung des menschlichen Wachstumshormons in der Hirnanhangdrüse anzuregen.

Ab dem 30. Lebensjahr verringert sich die Produktion des Wachstumshormons in der Hypophyse um 1% pro Jahr. Das menschliche Wachstumshormon ist jedoch entscheidend daran beteiligt, den Körper in einem jugendlichen Zustand zu erhalten.

L-Ornithin nimmt man am besten zur Schlafenszeit, um die natürliche Ausschüttung des menschlichen Wachstumshormons zu unterstützen, die in der Regel 30 Minuten nach dem Einschlafen auftritt. L-Ornithin kann auch zu einem besseren Schlaf verhelfen. Studien haben gezeigt, dass L-Ornithin die Thymusdrüse anregt, was zur Stärkung des Immunsystems beiträgt. Andere Organe, die unter dem Einfluss des Wachstumshormons wieder zu wachsen begannen sind das Herz, die Leber, die Milz, die Nieren und die Haut. Auch im Muskelaufbau spielt L-Ornithin eine entscheidende Rolle.

L-Ornithin unterstützt die Leber bei der Entgiftung, indem es das Ammoniak neutralisiert. Es könnte also vorteilhaft sein bei der Behandlung von Leberstörungen wie Leberverletzungen, Leberzirrhose und Fettleber.

L-Ornithin ist eine nicht proteinogene und basische Aminosäure, sie tritt vor allem im Harnstoffzyklus in der Rolle als Trägersubstanz auf. Hergestellt wurde die Aminosäure zum ersten Mal im Jahr 1877 aus Hühnerexkrementen.

Im menschlichen Körper beweist die Aminosäure in vielen Bereichen ihre große Nützlichkeit. Zum einen kann L-Ornithin den Ammoniak Spiegel wesentlich senken und zum anderen hilft es bei der Befreiung von zu viel Stickstoff. Auch das Immunsystem profitiert von der Aminosäure L-Ornithin, dieses kann unter Umständen die Produktion von weißen Blutkörperchen anregen. Durch das L-Ornithin werden die Hormone Noradrenalin, Prolactin, Glucagon, Insulin und andere verschiedene Wachstumshormone schneller produziert und freigesetzt. Durch diese Hormone wird der Körper widerstandsfähiger gegenüber Krankheiten, Infektionen und kann die Wundheilung schneller und besser durchführen. Des Weiteren besitzt das L-Ornithin auch einige Eigenschaften, die das Krebsrisiko senken können.

Die Aminosäure L-Ornithin wird während des Harnstoffzyklus aus der semi-essentiellen Aminosäure Arginin gebildet. L-Ornithin hat die Aufgabe, überschüssige Ammoniak-Verbindungen zu neutralisieren. Durch Aktivierung der Stoffwechselwege steigert L-Ornithin in Leber und Muskulatur die Ammoniakentsorgung: giftiges Ammoniak wird in nichttoxische Stoffwechselprodukte umgewandelt, der Ammoniakgehalt im Blut sinkt.

Zur Entgiftung und Entlastung der Leber

Wie eine gute Studienlage belegt, unterstützt L-Ornithin den natürlichen Funktionserhalt der Leber, vor allem bei gestörten Entgiftungsleistungen. Besonders bei einem eingeschränkten Entgiftungsvermögen des Organs, während und nach schweren Lebererkrankungen oder bei häufigen Medikamenteneinnahmen bietet die gezielte L-Ornithin-Zufuhr eine entlastende Vitalunterstützung für die Leber. Wechselwirkungen mit schulmedizinischen Lebertherapien sind nicht bekannt. Toller „Nebeneffekt“: Betroffene können wieder durchschlafen. Als „Schlafmittel“ schafft Ornithin hier zuverlässig Abhilfe.

L-Ornithin und L-Arginin im Einsatz gegen erektile Dysfunktion

Da sich die beiden Aminosäuren L-Ornithin und L-Arginin chemisch sehr ähnlich sind, erfüllen sie auch einige Funktionen gemeinsam und können gegen gewisse Krankheiten kombiniert eingesetzt werden. In Verbindung führen sie nicht nur zu einer verstärkten Ausschüttung von Wachstumshormonen, sondern sind auch Bestandteile legaler Potenzmittel ohne Nebenwirkungen.

Die erektile Dysfunktion ist eine weit verbreitete Störung und betrifft schätzungsweise 20 % aller Männer ab 40 Jahren. Jedoch können auch jüngere Männer unter zumindest zeitweiligen Störungen ihrer Potenz leiden und bedürfen einer schnellen und wirksamen Behandlung. Neben psychischen Faktoren wie Stress oder Depressionen kommen auch körperliche Störungen als Ursache für die Erkrankung infrage, sodass Impotenz auch ein Indikator für andere Beeinträchtigungen des Organismus sein kann. Vor allem Gefäßstörungen wie Arteriosklerose führen zu einer verminderten Durchblutung der Schwellkörper und machen eine ausreichend lange Erektion unmöglich. Auch Bluthochdruck und Diabetes können eine erektile Dysfunktion nach sich ziehen, welche den Leidensdruck der Betroffenen nur noch verschlimmert.

L-Arginin konnte bereits in verschiedenen Studien von seiner Wirksamkeit überzeugen und sein Wirkmechanismus ist ebenfalls bekannt. L-Arginin ist ein essentieller Ausgangsstoff für die Bildung von Stickstoffmonoxid, welches für die Entspannung der glatten Muskulatur und der Gefäße benötigt wird. Nur durch diese Voraussetzung kann im Falle einer Erektion genügend Blut zugeführt und gleichzeitig der Rückfluss verhindert werden. Somit ist eine ausreichende Versteifung für den Geschlechtsverkehr möglich und die Erektion hält lange genug an. Gleichzeitig führt es zu einer Steigerung der Fruchtbarkeit des Mannes, indem es Anzahl und Beweglichkeit der Spermien erhöht und außerdem die Libido steigert.

Auch L-Ornithin unterstützt die natürliche Potenz, wenn es in Kombination mit L-Arginin verabreicht wird. Beide Substanzen unterstützen die Entspannung der Blutgefäße und erleichtern so das Anschwellen und halten anschließend die eingetretene Erektion aufrecht. Da es sich bei diesen Nahrungsergänzungen um rein natürliche Aminosäuren handelt, besteht keinerlei Gefahr für die Gesundheit des Körpers und zudem sind keine Nebenwirkungen möglich.

Die beiden Aminosäuren L-Ornithin und L-Arginin sind an wesentlichen Vorgängen des menschlichen Körpers beteiligt und können daher auch zur Behandlung bestimmter Krankheiten eingesetzt werden. In den letzten Jahren zeigte sich vor allem der Nutzen der beiden Vitalstoffe bei der Erhaltung der männlichen Potenz, wobei L-Ornithin und L-Arginin als natürliche Wirkstoffe gegen erektile Dysfunktion angesehen werden können.